Aufbewahrungsfristen für Rechnungsdatensätze: was und wie lange behalten
Die Rechnung korrekt auszustellen ist nur die halbe Compliance; die andere Hälfte ist die ordnungsgemäße Aufbewahrung der Datensätze für die gesetzlich geforderte Dauer. Ein konformes System übernimmt dies, aber es lohnt sich, die Regeln zu kennen.
Wie lange aufbewahren
Allgemein sind die formalen steuerlichen Aufbewahrungspflichten an die vierjährige Verjährungsfrist gebunden. Vorsicht rät jedoch zu längerer Aufbewahrung, da bestimmte Posten (wie negative Steuerbasen oder abschreibbare Investitionen) über längere Zeiträume von bis zu zehn Jahren geprüft werden können.
In welchem Format
Datensätze müssen unter Gewährleistung ihrer Lesbarkeit, Integrität und Zugänglichkeit aufbewahrt werden. In einem konformen System werden sie in einem Format gespeichert, das jederzeit Export und Lesen ermöglicht, ohne von einer bestimmten Softwareversion abzuhängen.
Verfügbarkeit für die AEAT
Ebenso wichtig wie die Aufbewahrung ist die Bereitstellung für die Behörde auf Anfrage im vorgesehenen Standardformat. Ein konformes System ermöglicht diesen Export sofort.
Die Bedeutung von Backups
Aufbewahrung bedeutet auch Schutz vor Verlusten: Festplattenfehler, versehentliche Löschungen oder Vorfälle. Regelmäßige Backups und vorzugsweise Cloud-Aufbewahrung stellen sicher, dass keine Datensätze verloren gehen.
Fazit
Datensätze für die gesetzlichen Fristen, in einem zugänglichen Format und mit Backups aufzubewahren, ist ein wesentlicher Teil der Compliance. Korrekt auszustellen genügt nicht: Man muss es Jahre später beweisen können. Invoseal bewahrt Ihre Datensätze sicher auf und hält sie stets exportbereit.
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